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Fuerteventura


Fuerteventura ist mit ihren 1659,74 Quadratkilometern nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren. Allerdings ist die Insel, die zur Provinz Las Palmas de Gran Canaria gehört, dünn besiedelt, gerade einmal knapp 100.000 Einwohner leben auf ihr, gerade einmal ein Achtel der Einwohner Teneriffas. Allerdings verdreifachte sich die Zahl der Einwohner in den letzten 20 Jahren beinahe. 1991 waren es gerade einmal 36.908 Einwohner, die auf der Insel gezählt wurden.

Die Hauptstadt von Fuerteventura ist Puerto del Rosario, hier befindet sich auch der Inselflughafen.

Fuerteventura hat eine Länge von 98 Kilometern und ist an der breitesten Stelle 28 Kilometer lang. Der höchste Berg von Fuerteventura ist der Pico de la Zarza, auch Pico de Jandía genannt, mit 807 Metern. Der Pico de la Zarza liegt auf der gleichnamigen Halbinsel.

Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren. Sie ist wie die anderen Inseln vulkanischen Ursprungs und etwa 20,6 Millionen Jahre alt. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4.000 bis 5.000 Jahren.

Sandstrände auf Fuerteventura

Die Insel lockt mit kilometerlangen Sandstränden im Osten. Ideal für Urlauber, die kein großartiges Beiprogramm haben und im Urlaub insbesondere Wassersport betreiben möchten. Im Westen besteht die Insel zu einem großen Teil aus Steilküste.

Im Norden, nahe von Corralejo, gibt es den Dünenpark, dieser steht seit 1987 unter Naturschutz. Zu diesen Dünenpark gehört auch die vorgelagerte Insel Los Lobos.
Aber nicht nur Badeurlauber kommen auf Fuerteventura auf ihre Kosten. Die konstanten Winde machen die Strände und das Meer vor der Insel auch interessant für WAssersportler. An der Westküste tummeln sich meist die Wellenreiter, im Norden die Windsurfer. Auch Kitesurfer haben den Reiz von Fuerteventura für sich entdeckt.

Klima Fuerteventura

Wie die anderen Inseln der Kanaren lockt Fuerteventura mit einem milden Klima. Bedingt durch die geringe Höhe des Berglandes ist die Insel aber deutlich Niederschlagsärmer als ihre Nachbarinnen im Atlantik. Die Wolken, die auf Gran Canaria und Teneriffa für einen feuchten und grünen Teil der Inseln im Norden sorgen, ziehen einfach über den Pico de la Zarza hinweg.

Fuerteventura vorgelagert ist die Insel Los Lobos.

Fuerteventura als Heimat für politisch Verbannte

In der spanischen Geschichte dienten die Kanaren oft genug auch als Verbannungsort. So lebte Miguel de Unamuno, ein baskischer Philosoph, im Jahre 1924 einige Monate auf Fuerteventura. Der Baske bezeichnete die Insel als eine Oase in der Wüste der Zivilisation. Zu Ehren von Miguel de Unamuno steht am Fuß der Montaña Quemada, nahe Tefia, inzwischen ein Denkmal.

Siehe auch Gran Canaria Karte

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